Der optimale Schlafsack zum Camping

Welche Art Schlafsack nutzt man am besten beim Camping?

Camping ist in letzter Zeit wieder zu einem echten Trend geworden: Es macht Spaß, mitten in der Natur zu übernachten und die Ruhe zu genießen. Doch damit das Schlafen unter freiem Himmel auch wirklich zu einem komfortablen Erlebnis wird, sollte man auf den richtigen Schlafsack nicht verzichten. Grundsätzlich gibt es hier keine pauschale Empfehlung, denn der richtige Schlafsack hängt auch von den eigenen Ansprüchen ab. So muss er auf das individuelle Kälteempfinden, aber auch für den Einsatzzweck und -ort geeignet sein. Möchte man beispielsweise im Sommer in Spanien campen, braucht man dafür natürlich einen ganz anderen Schlafsack als im Winter in Schweden.
Es gibt heutzutage verschiedene Arten an Schlafsäcken auf dem Markt, weswegen es sehr wichtig ist, sich entsprechend zu informieren, um die Unterschiede zu kennen.

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Die richtige Füllung für Schlafsäcke – das ist wichtig

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Schlafsacks ist die Füllung. Hier hat man die Wahl zwischen Kunstfaser und Daunen. Der Vorteil von Daunenschlafsäcken liegt darin, dass sie besonders viel Wärme spenden und gleichzeitig auch ein geringeres Gewicht aufweisen als Modelle mit Kunstfasern, welches bei identischer Wärmeleistung um rund ein Drittel geringer ist. Auch das Verpacken des Schlafsacks gestaltet sich dadurch einfacher. Wer also auf einer Wandertour ist und möglichst leichtes Gepäck mit sich führen möchte, entscheidet sich am besten für einen Daunenschlafsack.
Auf der anderen Seite sind mit Kunstfasern gefüllte Modelle preiswerter zu erwerben: Sie kosten oft weniger als die Hälfte als ein mit Daunen gefülltes Modell, weisen dafür jedoch auch eine geringere Lebensdauer auf. Im Hinblick auf den Schlafkomfort überzeugt auch hier der Daunenschlafsack. Im Gegenzug punktet der Kunstfaserschlafsack, beispielsweise mit einer Füllung aus Polyester dadurch, dass er besonders schnell trocknet und die Wärmewirkung selbst in feuchtem Zustand beibehält. Reist man also in eine Gegend, wo ständig eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht oder man mit Wasser in Kontakt kommt, ist diese Variante vorzuziehen.

Outdoor Camping: Die Temperaturbereiche für Schlafsäcke

Grundsätzlich unterscheiden die meisten Hersteller bei den Temperaturbereichen von Schlafsäcken zwischen drei Stufen: Die erste Variante ist die Komforttemperatur, welche sich beispielsweise an einer 25-jährigen Frau mit einem Gewicht von 60 kg und einer Größe von 1,60 m orientiert, die gerade so nicht friert. Die zweite Variante ist die Grenztemperatur, die sich wiederum an einem 25-jährigen Mann mit einem Gewicht von 70 kg und einer Größe von 1,73 m orientiert, der sich bei der Temperatur noch sehr wohl fühlt. Die dritte Variante ist die Extremtemperatur. Ein Temperaturbereich, bei dem die durchschnittliche Frau bereits frieren würde.
Wichtig ist, sich beim Kauf an der Komforttemperatur zu orientieren, die dann anschließend mit dem entsprechenden Einsatzbereich abgestimmt werden muss. Menschen, die generell eher weniger frieren, sollten sich anhand der Grenztemperatur für ein Modell entscheiden.

Die richtige Größe der Schlafsäcke auswählen

Die richtige Größe eines Schlafsacks ist viel wichtiger als manch Einer denken mag: Während ein zu großes Modell nicht anständig wärmt, ist ein zu kleines Produkt zu eng, um komfortabel darin schlafen zu können. Die meisten Menschen entscheiden sich daher für die Mumienform, die den Körperkonturen angepasst ist. Achten Sie darauf, dass der Fußraum nicht zu lang ist, da auch dieser gewärmt werden muss.
Und: Eine Kapuze ist in jedem Fall von Vorteil, da alleine schon über den Kopf bis zu 30% der Körperwärme verloren gehen können. Meist schläft es sich damit also deutlich angenehmer, wenn man outdoor unterwegs ist.